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Karlsruher Physikkurs (KPK) – Lehrbuchprojekt

Das physikalische Wissen nimmt zu und die Zeit für den Unterricht wächst leider nicht mit. Eine Neustrukturierung des physikalischen Wissens ist daher unerlässlich. Der Karlsruher Physikkurs ist ein Beispiel für eine Lösung dieses Problems.
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Prof. Friedrich Herrmann, KIT-Fakultät für Physik, im Gespräch mit einer chinesischen Projektpartnerin (Bildrechte: H. Herrmann privat)

Der Karlsruher Physikkurs (KPK), beheimatet am Institut für Theoretische Festkörperphysik der KIT-Fakultät für Physik, ist ein Paradebeispiel für eine innovative Lösung, Physik kompakt und auch einfach zu vermitteln. Die Strategie des Karlsruher Physikkurse unter der Leitung Prof. Friedrich Herrmanns: man nützt Analogien aus und trennt sich von Themen, die nur noch aus Gewohnheit im Lehrplan stehen.

 


Der Karlsruher Physikkurs (KPK) - Lehrbuchprojekt

An der Fakultät für Physik der Universität Karlsruhe und an der Universität Hamburg wurden bereits in den 1980er Jahren gemeinsam in einer großen Arbeitsgruppe moderne Physik-Curricula entwickelt. Die Karlsruher Tätigkeit bestand dabei damals wie heute vor allem in der Entwicklung von Unterrichtskonzepten für die Sekundarstufen I und II des Gymnasiums. Der Karlsruher Physikkurs (KPK) entstand.
Der KPK beruht auf einer Neuordnung der Physik unter den folgenden Gesichtspunkten:
• Elimination historischer Altlasten,
• Ausnutzen von Analogien,
• enge Beziehungen zu Nachbardisziplinen (Chemie, Biologie, Informatik).

Der Kurs ist dadurch besonders kompakt, einfach und aktuell.

Finanzmittel werden benötigt für Fortbildungsveranstaltungen und Trainingsseminare in Deutschland und im Ausland.
Die Kurse wurden unter Aufsicht des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg an zahlreichen Schulen erprobt und finden bis heute ein großes Interesse, national wie international.
Nicht nur wurde der KPK in Baden-Württemberg als Schulbuch zugelassen und in vielen Bundesländern besteht die Möglichkeit, nach dem Konzept des KPK zu unterrichten. Es entstanden auch Kontakte, Übersetzungen und gemeinsame Projekte mit der Schweiz, Italien, Chile, Argentinien und Slowenien, und seit etwa 12 Jahren mit China.

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Schüler der Provinz Shanghai im Karlsruher Physikkurs (Bildrechte: H. Herrmann privat)

Das Deutsch-Chinesisches Unterrichtsprojekt

Der KPK ist auf großes Interesse in China gestoßen. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde der Provinz Shanghai und einem staatlichen Schulbuchverlag in chinesischer Sprache herausgebracht. Außerdem wurde eine Version verfasst, die speziell den chinesischen Ansprüchen entspricht. Dieses Werk ist als Schulbuch zugelassen. Eine zweisprachige Ausgabe englisch-chinesisch ist in Vorbereitung. Es wurden zahlreiche Trainingsseminare in Shanghai durchgeführt, eine Schulpartnerschaft entstand.

Seit 2017 existiert ein weiteres China-Projekt, mit der Provinz Guangdong (mit den Städten Kanton und Shenzhen). Hier bereitet der große staatliche Schulbuchverlag Guangdong Educational Publishing House aktuell die Veröffentlichung einer zweisprachigen englisch-chinesischen Version des Karlsruher Physikkurses vor.

Weitere Informationen zum KPK erhalten Sie unter: http://www.physikdidaktik.uni-karlsruhe.de

 

Förderung durch die Eduard-Job-Stiftung

Gefördert wird das Projekt Karlsruher Physikkurs seit 2002 durch die Eduard Job-Stiftung, die eigens für diesen Zweck ins Leben gerufen wurde.
Die Stiftung ist den beiden Bildungsbereichen Thermodynamik und Stoffdynamik gewidmet und fördert Maßnahmen aller Art in Bildung und Forschung auf diesen Gebieten.
Weitere Informationen zur Eduard-Job-Stiftung finden Sie unter: https://www.job-stiftung.de/index.php?start_de.

 

Die KIT-Stiftung bedankt sich herzliche bei der Eduard-Job-Stiftung für das große Engagement!